Die ersten Tage mit dem Welpen – So gelingt die Eingewöhnung

Der Tag, an dem ein Welpe einzieht, ist aufregend für die ganze Familie – und besonders für den kleinen Vierbeiner selbst. Die ersten Tage sind entscheidend dafür, wie gut sich der Welpe einlebt und welche Grundlagen Sie für eine vertrauensvolle Beziehung legen. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Geduld schaffen Sie optimale Voraussetzungen.

Bevor der Welpe ankommt, sollten Sie Ihr Zuhause welpensicher machen. Entfernen Sie zerbrechliche Gegenstände, sichern Sie Kabel und stellen Sie giftige Pflanzen außer Reichweite. Richten Sie einen gemütlichen Rückzugsort ein, wo der Welpe sein Körbchen, Spielzeug und Wasser findet. Dieser sichere Hafen gibt ihm Orientierung in der neuen, fremden Umgebung.

Ein Welpe braucht in den ersten Tagen vor allem eines: Ruhe, Geduld und ein sicheres Zuhause. So legen Sie den Grundstein für ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihrem neuen Familienmitglied.

Die Abholung sollte möglichst stressfrei verlaufen. Planen Sie genügend Zeit ein und bringen Sie eine weiche Decke oder ein Handtuch mit, idealerweise eines, das nach der Mutter oder den Geschwistern riecht. Für die Autofahrt ist eine Transportbox sinnvoll. Fahren Sie vorausschauend und machen Sie bei längeren Strecken Pausen. Zu Hause angekommen, geben Sie dem Welpen Zeit, in seinem eigenen Tempo die neue Umgebung zu erkunden.

In den ersten Tagen gilt: Ruhe bewahren und nicht überfordern. So süß der Welpe auch ist – er braucht viel Schlaf, oft bis zu 20 Stunden täglich. Vermeiden Sie zu viel Besuch und Trubel. Etablieren Sie von Anfang an feste Routinen für Fütterung, Schlaf und Gassi-Zeiten. Dies gibt dem Welpen Sicherheit und erleichtert später die Stubenreinheit.

Die Stubenreinheit ist ein wichtiges Thema in den ersten Wochen. Bringen Sie den Welpen regelmäßig nach draußen: nach dem Schlafen, Fressen und Spielen. Loben Sie ihn ausgiebig, wenn er draußen sein Geschäft verrichtet. Bei Missgeschicken im Haus nicht schimpfen, sondern kommentarlos aufwischen. Geduld ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Bindung aufbauen geschieht durch positive Erfahrungen. Spielen Sie sanft mit dem Welpen, sprechen Sie ruhig mit ihm und belohnen Sie erwünschtes Verhalten. Vermeiden Sie Strafen – setzen Sie stattdessen auf positive Verstärkung. Ein Welpe lernt schnell, was sich für ihn lohnt. Die Investition in diese ersten Tage zahlt sich aus: Sie legen damit den Grundstein für ein harmonisches Zusammenleben mit Ihrem vierbeinigen Freund.

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